Schlussfolgerung
Zur Behauptung elektromagnetische Wellen können niemanden heilen.
Dieses Argument ist im Grunde schon lange widerlegt, schließlich werden in den medizinischen Praxen immer wieder Behandlungen mit Ultraschall, Microwelle, Strom oder Infrarotlicht verordnet und durchgeführt. In seinem Buch „Energiemedizin“ schreibt dazu James Oschman: „Von Skeptikern wird die Schwingungsmedizin mit mystischen, übernatürlichen, okkulten, pseudowissenschaftlichen, versponnenen, zwielichtigen, verquasten New-Age-Dingen in einen Topf geworfen und schlichtweg für unglaubwürdig gehalten. Die dynamischen Energiesysteme des Körpers werden als ,subtile, physikalisch nicht fassbare Energien’ abgetan. Doch diese Kritiken sind überholt, nachdem die moderne Forschung bestätigen konnte, dass es tatsächlich dynamische Energiesysteme in lebenden Organismen gibt (...) Der therapeutische Einsatz von Schwingungen ist weder Magie noch Aberglauben, sondern stützt sich auf Biologie Chemie und Physik.“
So haben Untersuchungen von C. A. L. Bassett 1995 bewiesen: „dass die PEMF-Therapie (Pulsierende Elektromagnetfeld-Threapie) einen ,Schnellstart’ der Knochenheilung bewirkt. Und die medizinische Forschung hat entdeckt, dass Magnetfelder ,einen stagnierenden Heilungsprozess in einen aktiven Reparaturvorgang umwandeln können, selbst wenn Patienten bereits seit 40 Jahren unheilbar waren’.“
Oschman kommt in seinem Buch zu folgendem Ergebnis: „Aus der Forschung der letzten Jahrzehnte lässt sich definitiv folgern. Dass
- lebende Organismen (Zellen) von biomagnetischen Feldern umgeben sind
- die sich entsprechend den Vorgängen, die im Körper ablaufen, von einem Moment zum nächsten verändern und
- deutlicher widergeben können, was sich im Körper abspielt, als die klassischen Diagnoseverfahren der Elektrokardio- (EKG) und Elektroenzephalographie (EEG).“
Regeneration ist nicht überall möglich und hat ihre Grenzen
Dass Bänder wieder wachsen können, wird vielfach bestritten. Regeneration ist bei kleinen Verletzungen möglich, aber nicht bei großen. Dem steht beispielsweise eine Entdeckung gegenüber, die die Regeneration von Herzzellen betrifft. Hier ist die Medizin immer davon ausgegangen, dass sich diese Zellen nicht regenerieren ließen. Mittlerweile weiß sie es besser. Das zeigen vier Meldungen aus den Jahren 2005 bis 2008.
Aus: http://www.heise.de/tr/Ersatzherz-aus-dem-Knochenmark--/artikel/63603
Im Februar 2005 wurden im Klinikum der japanischen Saitama-Universität in Kawagoe einem 61-jährigen Mann bei einer kritischen Operation Stammzellen aus dem Rückenmark ins Herz gespritzt. Mit Erfolg. Das zuvor weitgehend zerstörte Herz regenerierte sich. „Diese Meldung ist eine Bestätigung der Ergebnisse aus den letzten Jahren“, sagt dazu Gustav Steinhoff, Herzchirurg am Rostocker Universitätsklinikum. Auch in Rostock seien Herzpatienten mit Stammzellen aus dem Knochenmark behandelt worden. Aber wie gehrt das?
„Wir beobachten vor allem Gefäßneubildungen und eine Induktion von Regeneration“, sagt Steinhoff. Die Zellen haben wohl eher die Funktion einer Hilfe zur Selbsthilfe. Offenbar existiere wie für den gesamten Körper auch für das Herz ein Erneuerungsmechanismus.
http://www.innovations-report.de/specials/printa.php?id=40138
2005 findet ein Forscherteam der University of California heraus, dass das Herz Zellen enthält, die sich auch nach der Geburt noch teilen und regenerieren können. Ein Team um Kenneth Chien wies im menschlichen Herzen embryonale Stammzellen nach.
http://www.innovations-report.de/specials/printa.php?id=60410
Im Mai 2006 entdeckten Wissenschaftler des New York Medical College, wo sich die Stammzellen im Herzen aufhalten. . Lokalisiert wurden die Herzstammzellen durch Annaroa Leri in Nischen der Herzvorhöfe. Damit wird der Annahme Glaubwürdigkeit verliehen, dass das Herz sich selbst regeneriert
Am 14. Januar 2008 berichtet der Spiegel:
Aus Alt mach Neu: Wissenschaftler haben die Herzen toter Ratten mit neuen Zellen wieder zum Leben erweckt. Nach nur acht Tagen begannen die künstlichen Herzen zu schlagen. Nun wollen die Forscher dieselbe Technik bei Schweine- und Menschenherzen anwenden.
Doris Taylor von der University of Minnesota und ihre Kollegen haben tote Rattenherzen mit frischen Zellen wieder zum Leben erweckt. (...) Stammzellen in bestimmte Körperzellen auszudifferenzieren ist bereits gelungen - erst letzten Monat hatte ein britisches Team berichtet, schlagende Herzzellen aus embryonalen Stammzellen hergestellt zu haben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,528445,00.html