Med.Ex. - Arbeitskreis zur Gesundheitserhaltung und Gesundheitswiederherstellung, insbesondere durch Forschung und Dokumentation der Induktionstherapie, Magnetfeldtherapie und anderen komplementärmedizinischen Therapien.
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09.09.09 01:34 Alter: 1 yrs

Systemisches Arbeiten zur Konfliktlösung

Kategorie: Komplementärmedizin, Systemische Therapie

„Ohne Wurzeln, keine Flügel.“ Von Buchautor Bertold Ulsamer Oft werden wir unbewusst von Einstellungen und Verhaltensweisen geprägt, die nicht zu uns gehören. Sie hemmen uns, so dass wir uns nicht frei entwickeln und verändern können. Ein durch die systemische Arbeit hervorgehendes, neu ausbalanciertes Beziehungsbild beginnt in der Folge seine heilende Wirkkraft zu entfalten.

Viele von uns kennen das Gefühl, Dinge einfach tun zu „müssen“, die wir nicht wollen und das, was wir wollen, nicht tun zu können.
Wir werden mit einer starken innerlichen Wucht gezwungen, uns selbst zu opfern und ein unglückliches Leben mit Einschränkungen zu führen. Manchmal geht es so weit, dass unsere Gesundheit darunter leidet und wir nicht wissen wie es zu ändern ist.
Im Sichtbarwerden des Systems der Ursprungsfamilie und des gegenwärtigen privaten oder beruflichen Beziehungsnetzes gelangt das Wirken der zwischenmenschlichen Kräfte ans Licht und weist die Richtung zur Auflösung von Verstrickungen, Krankheiten und Konflikten.

In der Systemischen Arbeit sieht der Therapeut die Gesundheit und Krankheit eines Menschen sowie seine persönliche Lebensqualität im Zusammenhang mit seinen relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten.

Systemische Interventionen setzen sowohl am Selbstbild als auch am Beziehungsumfeld einer Person an. Systemischen Arbeit heißt mittels einer konsequenten, lösungsorientierten Methodik, Einschränkungen und Störungen der Lebensentfaltung aufzulösen.

Der Mensch ist für sich ein eigenes System und auch in größere Systeme, wie Familie, Kollegenkreis, Organisationen und in die Gesellschaft eingebunden. Diese Systeme haben einen sehr intensiven Einfluss auf unser Verhalten und wechselseitig beeinflussen sie unser eigenes System. Verändert sich in einem Teil unseres eigenen Systems etwas, so ändert sich das ganze System um uns herum.

Wie läuft die Systemische Arbeit ab?

Aus den Seminarteilnehmern werden Repräsentanten für die einzelnen Systemteile ausgesucht, die anschließend im Raum aus der Sicht des Aufstellers angeordnet werden. Dieses aufgestellte System ist ein Sichtbarmachen des inneren Bildes. Die aufgestellten Personen, die Repräsentanten, erklären, was sie an der jeweiligen Stelle, an die sie geführt wurden an körperlichen Empfindungen haben.
Das äußere Bild kann nun dementsprechend verändert werden, so dass sich die einzelnen Systemteile danach wohler fühlen.
Durch Positionswechsel, kurze Sätze und Rituale entsteht Raum für  Klärungen, für Sichtweisen, Haltungen, Handlungsmöglichkeiten und neue Perspektiven für einen „Lösungsweg“.
Dieses neue Lösungsbild wirkt sich sehr positiv auf die Problemsituation aus und bewegt im inneren Bild die Veränderung.
Darüber hinaus entsteht die Möglichkeit, konkrete Probleme, Entscheidungen, Ziele und Beziehungsmuster sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext aufzuzeigen und zu einer Lösung zu führen.
Vielfach reicht schon eine Aufstellung aus, um zum Kern eines Problems vorzudringen.



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