Anwendung in der Schmerztherapie
Spezifische therapiebegleitende Anwendung bei Wirbelsäulenerkrankungen
Ursache von Rückenschmerzen ist oftmals Degeneration. Dabei bedeutet Degeneration im medizinischen Sinne Verfall, Rückbildung vorher funktionstüchtiger Organe, Zellen oder Gewebe.
Auf die Wirbelsäule bezogen heißt dies, dass sie an Stabilität infolge von Muskel- und Bindegewebsveränderungen verliert. Der Organismus versucht diesen "Abbau" durch knöchernen "Anbau" auszugleichen, kann aber den Verlust an Elastizität und Stabilität nicht verhindern. Es kommt zu Knochenwucherungen in den Wirbelgelenken und an den Wirbelkörpern, zu sogenannten Spondylarthrosen und Spondylosen. Dies kann dann zu Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliosen, Spondylolisthesen) und zu Verengungen im Wirbelkanal (Spinalkanalstenosen) führen. Diese Prozesse sind in erster Linie an der Hals- und Lendenwirbelsäule zu finden und bedingen oftmals erhebliche Schmerzen und eventuell auch neurologische Ausfallserscheinungen.
Dabei muss einerseits zwischen lokalen Schmerzen unterschieden werden, die sich auf die Wirbelsäule beschränken im Sinne eines "Knochen- und Gelenkschmerzes" und andererseits fortgeleiteten Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen und auf der Druckschädigung von Nerven beruhen im Sinne von "Nervenschmerzen".
Die verschiedenen Formen der Schmerzen wie Schulter-Nacken-Schmerzen, Hinterhaupt-Kopfschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in die Arme und Beine (Ischias) sowie Kreuzschmerzen sollten, wenn sie das Leben wesentlich einschränken bzw. mit neurologischen Ausfallserscheinungen verbunden sind, medizinisch abgeklärt und einer adäquaten Therapie zugeführt werden. Wirbelsäulenerkrankungen sind unter anderem eine der am häufigsten angezeigten Berufskrankheiten.
Unabhängig von der Größe und der Lokalisation variieren die Wirbel nicht in ihrem prinzipiellen Aussehen. Egal an welchem Ort lokalisiert, bestehen alle Wirbel aus einem Wirbelkörper (Corpus), dem Wirbelbogen (= Arcus), der sich an den Wirbelkörper anschließt und den so genannten Fortsetzen, die zum einen die Kraft der Muskulatur auf die Wirbel, aber auch auf die Gelenkfortsätze überträgt und dem Wirbelkanal, der sich als Folge der physiologischen Krümmung entwickelt und das Rückenmark enthält.
Generell kann man festhalten, dass die Wirbel sehr eng aneinander und somit in direkter Nachbarschaft zueinander liegen. Lediglich die Bandscheibe trennt sie. Zwischen Wirbelkörper und Bandscheibe befindet sich das Zwischenwirbelloch“. Es ermöglicht, dass Rückenmarksnerven (Spinalnerven) austreten und somit Sensorik und Motorik angesteuert werden kann.
Alle Wirbelkörper stützen nicht nur den aufrechten Gang, sondern bilden genau so wie die Röhrenknochen des Körpers auch rote Blutkörperchen Erythrozyten).
Viele Wirbelsäulenerkrankungen wie Bandscheibenprolaps, chronischer unspezifischer Rückenschmerz (Low back pain), Osteoporose, Morbus Scheuermann, Wirbelbruch, Schleudertrauma (Weichteilverletzung im Bereich der Halswirbelsäule) können durch die gezielte Therapie mit elektromagnetischen Impulsen therapiebegleitend behandelt werden.
Insgesamt besteht ein dringender Bedarf an verträglichen und gut wirksamen Therapien. Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, ist ein speziell für den Patienten zusammengestelltes intensives Behandlungskonzept erforderlich.
Neben der konservativen Therapie wie Physikalische Therapie, Bewegungsbad, Würfellagerung, die orale und intravenöse Gabe von Medikamenten zur Schmerztherapie und Muskellockerung, Induktiver Nadelloser Resonanz Akupunktur und Ohrakupunktur, Chirotherapie und Osteopathie, eignet sich die Behandlung mit Induktionsfelder an der Columna Vertebralis hervorragend um eine möglichst hohe Belastungsstabilität der Wirbelsäule zu erhalten.
In den letzten 10 bis 15 Jahren konnte in Studien die positive Wirkung der Induktions- und Magnetfeldtherapie bei Erkrankung und Schmerzen an der Wirbelsäule (u.a. Chronische Polyarthritis) eindeutig belegt werden. Es zeigte sich, dass durch die regelmäßige Behandlung mit elektromagnetischen Impulsen eine anhaltende Entzündungshemmung und Schmerzreduzierung mit Verbesserung der Mobilität des Anwenders bewirkt werden konnte.
Die dadurch fokussierte Stimulation der Columna Vertebralis (Wirbel- und Gelenkskörper der Wirbelsäule) gewährleistet eine zielgerichtete Anwendung. Die Energieübertragung auf die Wirbelsäule erfolgt unipolar und ohne jegliche Krafteinwirkung auf die Columna Vertebralis. Die Wirbelsäule kann durch den Aufbau körperadäquater Schwingung reagieren und ihre ureigene Schwingung einnehmen.
Die Vertebra - Therapie wird von den Patienten als entlastend und wohltuend empfunden. Sie eignet sich sowohl zur Schmerzreduzierung als auch als Präventivmassnahme für ein vitales Leben.
Gute und erfolgreiche Therapieergebnisse sind zu verzeichnen bei:
- Osteoporose
- Knochen- und Gelenkschmerzes
- Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule
- Nervenschmerzen
- Schmerzen in die Arme und Beine (Ischias)
- Kreuzschmerzen
- Spondylarthrosen und Spondylosen
- Schleudertrauma (Weichteilverletzung im Bereich der Halswirbelsäule)
- Wirbelsäulenerkrankungen wie Bandscheibenprolaps,
- chronischer unspezifischer Rückenschmerz (Low back pain),
- Morbus Scheuermann,
- Wirbelbruch
